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Heilerziehungspflege: Gäste aus Kooperationsschule in Kampala besuchen Köln

 

26.06.2010

„Tor für Südafrika!“ Die Begeisterung war groß, als wir am 10. 6. genau zum ersten Tor der südafrikanischen Mannschaft (gegen Mexiko) beim public viewing am Aachener Weiher eintrafen. Zwei Tage gefüllt mit spannenden Eindrücken vom Kölner Leben und der Praxis an Förderschulen hierzulande lagen hinter uns. Prosy Kajubi und Sam Okiringi von der Förderschule für körperliche Entwicklung in Kampala (Uganda) besuchten die LVR - Förderschulen an der Belvederestraße und in Wiehl. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Afrika-Projektteams der Fachschule für Heilerziehungspflege. Kajubi und Okiringi konnten Hilfsmittel, Unterricht, Kinder und Lehrkräfte an deutschen Schulen für Menschen mit Behinderungen kennenlernen. Sie entdeckten viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede: Die afrikanische Schule verfügt nicht über alle Hilfsmittel, die in Deutschland vorhanden sind. Es gibt keine elektrischen Rollstühle und Lifter. Dafür gehört in Afrika manches zum Alltag, was man in Deutschland extra organisieren muss: In Kampala lernen die Kinder und Jugendlichen auf den Plantagen der Schule Obst und Gemüse anzubauen sowie Stoffe zu färben. Es gibt eine Kuh zur eigenständigen Milchversorgung. Und selbstverständlich lernt man auch, wie man seine Produkte auf dem Markt verkauft und dabei richtig mit Geld umgeht.

 

Die Studierenden konnten den Gästen aus Afrika als künftigen Praxisanleitern begegnen: Es ist geplant, dass in der Heilerziehungspflege ein Teil des Berufs-praktikums an der Schule in Kampala absolviert werden kann. Dieses Projekt wird derzeit in Zusammenarbeit mit In Via Köln und dem Programm „weltwärts“ des Entwicklungshilfe-Ministeriums vorbereitet.

 

 

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