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Ausbildungsziel
Die zweijährige Fachoberschule 11/12 vermittelt die Fachhochschulreife und erweiterte berufliche Kenntnisse im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen. Sie bildet außerdem eine Zugangsvoraussetzung für die Fachschule für Sozialpädagogik und die Fachschule für Heilerziehungspflege. Im Unterricht werden die praktischen Erfahrungen aufgearbeitet und die Allgemeinbildung wird vertieft.
Fundament der Ausbildung ist das christliche Menschenbild. An ihm orientiert sich die pädagogische Arbeit.
Aufnahme voraussetzungen
• |
Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife |
| • | Praktikantenvertrag |
Dauer und Organisation der Ausbildung
• in Klasse 11 vier Tage Praktikum in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und 12
Stunden Unterricht pro Woche (Montag 8.00-14.50 Uhr, Dienstags 8.00-11.10 Uhr)
• in Klasse 12 Vollzeitunterricht von 34 Wochenstunden
Unterrichtsfächer
Klasse 11:
Berufsbezogener Lernbereich:
- Erziehungswissenschaft
- Mathematik
- Englisch
Berufsübergreifender Lernbereich:
- Deutsch/Kommunikation
- Religionslehre
- Politik/Gesellschaftslehre
Klasse 12:
Berufsbezogener Lernbereich:
- Erziehungswissenschaft
- Gesundheitswissenschaft
- Mathematik
- Englisch
- Biologie
- Informatik
- Wirtschaftslehre
Berufsübergreifender Lernbereich:
- Deutsch/Kommunikation
- Religion
- Sport/Gesundheitsförderung
- Politik/Gesellschaftslehre
Differenzierungsbereich:
- z.B. Kunsterziehung, Musikerziehung, Spiel, Medienerziehung
Berechtigungen
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fachoberschule Klasse 12 wird die Fachhochschulreife erworben.
Sie berechtigt:
• zum Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik
• zum Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege
• zum Studium an Fachhochschulen für Sozialwesen
• zum Studium an Fachhochschulen anderer Fachrichtungen nach einem einschlägigen
Praktikum
• zum Studium an Gesamthochschulen
Sie ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Berufsausbildungen (Beschäftigungstherapeuten, Logopäden, u.a.).
Ausbildungskosten
Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen werden Lernmittel gewährt. Es wird eine Sachkostenpauschale erhoben. Außerdem sind eventuelle Studienfahrten und Workshops zu finanzieren.
Ausbildungsbeihilfen
Diese können nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz gewährt werden. In Einzelfällen besteht die Möglichkeit der Förderung nach dem Arbeitsförderungsgesetz.
Antrag auf Aufnahme
Die Bewerbungsunterlagen können bereits ab September eingereicht werden.
Dem Antrag sind beizufügen:
• Lebenslauf
• drei Passbilder (bitte auf der Rückseite mit Namen versehen)
• Taufnachweis
• Versetzungszeugnis nach Klasse 10 in beglaubigter Kopie
ab Februar: Halbjahreszeugnis der Klasse 10 in beglaubtigter Kopie
• Bescheinigung der Praxisstelle
bis zu den Sommerferien: Praktikantenvertrag
Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt nach einem Bewerbungsgespräch.
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© 2007 Erzbischöfliches Berufskolleg Köln | Letztes Update:
Mittwoch, 16.02.2011 9:41