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Ausbildungsziel
Die Fachschule für Sozialpädagogik bildet staatlich anerkannte Erzieher/-innen aus und vermittelt die Fachhochschulreife.
Das Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe eigenverantwortlich tätig zu sein. Arbeitsfelder sind: Tageseinrichtungen für Kinder, Integrative Gruppen, Schulkindbetreuung, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen für Hilfen zur Erziehung (z. B. Heime) und Jugendsozialarbeit.
Fundament der Ausbildung ist das christliche Menschenbild. An ihm orientiert sich die pädagogische Arbeit.
Aufnahme voraussetzungen
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mindestens Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife |
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Abschluss eines berufsqualifizierenden Bildungsganges von zweijähriger Dauer, z.B. Kinderpfleger/-in, Sozialhelfer/-in, Heilerziehungshelfer/-in |
| oder | |
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Abschluss eines Berufsfachschulbildungsganges oder Fachoberschulbildungs-ganges, der in zwei Jahren neben (erweiterten) beruflichen Kenntnissen die Fachhochschulreife vermittelt |
| oder | |
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Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren |
| oder | |
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Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung in Verbindung mit einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit, z.B. Soziales Jahr, Zivildienst, Praktikum (Einzelfallentscheidung durch die Schulleitung) |
Dauer und Organisation der Ausbildung
Die Ausbildung in der Fachschule für Sozialpädagogik gliedert sich in
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inen zweijährigen fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt mit insgesamt 16 Wochen Praktika |
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einen einjährigen fachpraktischen Ausbildungsabschnitt (Berufspraktikum) mit 160-200 Stunden praxisbegleitendem Unterricht |
Unter bestimmten Bedingungen sind auch Praktika im europäischen Ausland möglich.
Unterrichtsfächer
Fachrichtungsübergreifender Lernbereich
- Deutsch/Kommunikation
- Naturwissenschaften
- Politik/Gesellschaftslehre
- Englisch
Fachrichtungsbezogener Lernbereich
- Sozialpädagogische Theorie und Praxis
- Bildungsbereiche in der Kinder- und Jugendhilfe
- Musisch-kreative Gestaltung, Spiel
- Sprache/Medien
- Natur/Kulturelle Umwelten
- Gesundheit/Bewegung
- Religionslehre/Religionspädagogik
- Projektarbeit
- Praxis in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Differenzierungsbereich
- Mathematik
- Arbeitsgemeinschaften
Berechtigungen
Mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung
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wird die staatliche Anerkennung als Erzieher/-in ausgesprochen |
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wird die Fachhochschulreife zuerkannt, wenn die Fächer Englisch und Mathematik erfolgreich abgeschlossen werden |
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kann nach einer mindestens einjährigen Berufserfahrung als Erzieher/-in die Ausbildung zur Heilpädagogin/zum Heilpädagogen begonnen werden |
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kann die Klasse 13 der Fachoberschule mit dem Ziel der Allgemeinen Hochschulreife besucht werden |
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ist die Berechtigung zum Studium an Fachhochschulen für Sozialwesen sowie, nach einem einschlägigen Praktikum, auch an Fachhochschulen anderer Fachrichtungen verbunden. |
Ausbildungskosten
Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen werden Lernmittel gewährt. Es wird eine Sachkostenpauschale erhoben. Außerdem sind eventuelle Studienfahrten und Workshops zu finanzieren.
Ausbildungsbeihilfen
Diese können nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz gewährt werden. In Einzelfällen besteht die Möglichkeit der Förderung nach dem Arbeitsförderungsgesetz.
Antrag auf Aufnahme
Die Bewerbungsunterlagen können bereits ab September eingereicht werden.
Dem Antrag sind beizufügen:
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Lebenslauf |
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drei Passbilder (bitte auf der Rückseite mit Namen versehen) |
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Taufnachweis |
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Zeugnis über die Fachoberschulreife in beglaubigter Kopie |
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Nachweis über die berufspraktischen Voraussetzungen |
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Führungszeugnis (am 1. Schultag vorzulegen) |
Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Bewerbungsgespräch.
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© 2007 Erzbischöfliches Berufskolleg Köln | Letztes Update:
Freitag, 27.11.2009 18:06